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Angela Ringhofer
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Am 20. September feiert Neupriester P. Jude Lontum Mbiydzenyuy SP seine Primizmesse in der Piaristenbasilika Maria Treu. Sie ist als festliche Familienmesse im Rahmen des Josefstädter Pfarrkirtags gestaltet, der jedes Jahr zu Ehren von Ordensgründer Josef Calasanz abgehalten wird. P. Lontum wurde am 28. August in der Kathedrale von Bamenda, Kamerun, von S.E. Andrew Nkea, Erzbischof von Bamenda und Präsident der National Episcopal Conference of Cameroon (CENC), zum Priester geweiht. In der gleichen Feier empfingen 13 Mitbrüder aus der Piaristenprovinz Zentralafrika die Diakonweihe.

Wien, 15.9.2026: Rund tausend Menschen feierten in der Kathedrale von Bamenda in Kamerun die Weihen der 14 jungen Piaristen. Das fröhliche, lebendige Fest mit Musik, Tanz und Gesang war ein großer Tag für die weltweite Piaristengemeinschaft. Diese Lebensfreude bringt P. Lontum nun mit in die Pfarre Maria Treu, die jedes Jahr Mitte September mit einem bunten Familienprogramm auf dem Josefstädter Pfarrkirtag des heiligen Josef Calasanz´und dessen Liebe zu den Kindern gedenkt. Nach der Primizmesse um 9:30 Uhr spendet P. Lontum den Primizsegen, bevor alle zum Frühschoppen im Calasanzhof eingeladen sind.

1996 in Takui im Nordwesten Kameruns geboren, trat Jude Lontum Mbiydzenyuy nach der Matura bei den Piaristen in Kamerun ein, absolvierte das Noviziat und eine Lehrerausbildung und legte 2016 seine erste Profess ab – dem Ordensauftrag entsprechend mit einem vierten Gelübde: der Hingabe an die Erziehung der Kinder. Von 2017 bis 2020 studierte er Philosophie (BA), mitten im Bürgerkriegsgebiet. 2022 kam er nach Österreich, lernte Deutsch und absolvierte von 2022 bis 2026 das Theologiestudium an der Universität Wien. 2023 feierte er in Maria Treu seine Ewige Profess, im Februar 2026 wurde er in Maria Treu zum Diakon geweiht. P. Lontum hat bisher im Schul- und Hortbetrieb der Piaristenvolksschule ausgeholfen und war in der Pfarre Maria Treu in der Kinderseelsorge und in der Jugendband tätig. Im nächsten Jahr wird er in der Pfarre zur Göttlichen Liebe in Wien Simmering als Kaplan eingesetzt, und weiterhin pastorale Aufgaben in Maria Treu übernehmen.

HIER finden Sie weitere Fotos von der Priesterweihe in Bamenda, Kamerun. (c) Smart Arena Pictures

In der Klassikkonzertreihe der Piaristenkonzerte in der Piaristenbasilika Maria Treu in Wien Josefstadt steht in wenigen Wochen das nächste Highlight auf dem Programm: Der Concentus Musicus Wien spielt unter Stefan Gottfried barocke Meisterwerke aus Österreich – zu Ehren des vor 10 Jahren verstorbenen Gründers Nikolaus Harnoncourt.

Wien, 18.08.2026: „Es ist uns eine große Ehre, den berühmten Concentus Musicus bei uns zu Gast zu haben“, freut sich Intendant Georg Wolf auf das Konzert am 9. September. Das Originalklang-Ensemble, 1953 von Nikolaus und Alice Harnoncourt gegründet, hat sich ganz der historischen Aufführungspraxis Alter Musik jenseits des Schönklangs verschrieben. Mit seiner Intensität und unverwechselbaren musikalischen Sprache bringt es seit Jahrzehnten dem Publikum auf dem internationalen Konzertparkett die ursprüngliche Schönheit musikalischer Meisterwerke nahe.

In der Piaristenbasilika werden die Musiker:innen Werke von altösterreichischen Meistern des 17. Jahrhunderts aufführen – von Heinrich Ignaz von Biber, Johann Heinrich Schmelzer, Romanus Weichlein und Georg Muffat. Auf Originalinstrumenten, Streicher im Zusammenklang mit Trompete und Cembalo, erklingt als Herzstück des Abends auch der ‚Concentus Musicus Sacro Profanus‘, das namensgebende Werk des Pionierensembles. Dieses Konzert ist dem vor 10 Jahren verstorbenen Gründer Nikolaus Harnoncourt gewidmet. „Es handelt sich quasi um ein „Nach-Hause-kommen“. Wien Josefstadt ist ja der Geburtsort des Concentus Musicus“, so sein Enkel Maximilian Harnoncourt, Geschäftsführer des Ensembles. Das Bezirksmuseum Josefstadt zeigt dazu bis zum 20.1.2027 die Ausstellung „Die Harnoncourts und der Concentus Mvsicvs“: https://www.bezirksmuseum.at/museum/josefstadt/?ausstellungen

Beginn des Konzerts am 9.9. ist um 19:30 Uhr, Abendkassa und Einlass ab 18:30 Uhr. Freie Sitzplatzwahl.
Im Vorverkauf sind Tickets zu € 36.-/26.- auf https://kupfticket.com/shops/piaristenkonzerte erhältlich.

Vorschau: Am 16.10. 2026 gastiert Stargeiger Julian Rachlin mit seinem Ensemble in der Piaristenbasilika.

Fotos Concentus Musicus: ConcentusMusicus.at – Presse Download

Die Piaristenkirche
Die Piaristenbasilika Maria Treu am Jodok-Fink-Platz in 1080 Wien zählt zu den bedeutendsten barocken Kirchenbauten Österreichs. Nach einem Entwurf von Johann Lucas Hildebrandt wurde sie zwischen 1716 und 1756 errichtet und mit Fresken von Franz Anton Maulbertsch ausgestaltet. In den rechts und links anschließenden Gebäuden befinden sich das Kloster der Piaristen, Kindergarten und Volksschule Maria Treu und das (öffentliche) Piaristengymnasium BG8. In der Mitte des Platzes steht eine Pestsäule aus 1713.

Am 19. Juni 2026 bringen die Camerata Medica Wien, der „Allegro Vivace“ Chor und Rodica Vica (Sopran) und Steven Scheschareg (Bariton) in den Soloparts in der Piaristenbasilika Maria Treu „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms zur Aufführung. Die Gesamtleitung hat Nicolas Radulescu.

Wien, 10.6.2026: Nach Bruckners Symphonie Nr. 4 und dem Mozartrequiem spielt die Camerata Medica Wien diesmal „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms in der barocken Piaristenbasilika in Wien Josefstadt. Die rund 60 Musiker:innen des gemeinnützigen Orchestervereins Camerata Medica Wien sind in medizinischen und pharmazeutischen Berufen tätig. Der engagierte Laienchor „Allegro Vivace“ wird bei diesem Projekt durch Sänger:innen der „Seestimmen“ unterstützt. Matthias Binder hat das Requiem mit dem Projektchor einstudiert. cameratamedica-wien.at, allegrovivace.at

Ein deutsches Requiem

Johannes Brahms schuf mit seinem Requiem, das er zwischen 1865 und 1868 komponierte, keine Messe für die Verstorbenen, sondern eine außergewöhnliche Musik der Tröstung für die Hinterbliebenen – eine „menschliche Totenmesse“, wie er selbst andeutete. Der Titel „Deutsches“ Requiem ist dabei nicht national, sondern sprachlich und kulturell gemeint. Brahms wählte die Texte aus der deutschen Lutherbibel und nicht aus der lateinischen Liturgie.

Nicolas Radulescu

Nicolas Radulescu, in Wien in eine Musikerfamilie geboren, erhielt ersten Dirigierunterricht bei seinem Vater Michael Radulescu und absolvierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz sein Dirigierstudium bei Martin Sieghart, Wolfgang Bozić und Johannes Prinz. Seit ihrer Gründung 2004 dirigiert Nicolas Radulescu die Camerata Medica Wien, seit 2007 das Internationale Kammerorchester Camerata Pannonica und seit 2010 das Franz-Schmidt-Kammerorchester und seit 2015 unterrichtet er im von ihm mitbegründeten Verein Æsthetica Musicalis. 2006 – 2013 lehrte Nicolas Radulescu an der Grazer Kunstuniversität Dirigieren. Er ist künstlerischer Berater der Anton-Bruckner-Gesamtausgabe des Wiener Musikwissenschaftlichen Verlags. nicolasradulescu.at

Rodica Vica
Rodica Vicas Repertoire umfasst ein breites Spektrum, von barocker Oper und italienischem Belcanto bis hin zu vokal-sinfonischer Musik, Lied und zeitgenössischem Schaffen. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter des Ersten Preises beim Internationalen Barockmusikwettbewerb „La Stravaganza“ in Cluj-Napoca, des Zweiten Preises beim Wettbewerb „Der Weg zum Ruhm“ der Rumänischen Rundfunkgesellschaft sowie des Preises für die beste musikalische Interpretation beim „Ion Dacian“-Trophy. Neben ihrer Bühnentätigkeit initiiert Rodica Vica interdisziplinäre Projekte, die den Dialog zwischen Musik, kulturellem Gedächtnis und künstlerischer Identität erforschen, und wirkt dabei als kulturelle Botschafterin, indem sie Brücken zwischen verschiedenen Kulturen baut, insbesondere zwischen der rumänischen und der österreichischen Kultur. Die Sopranistin ist zudem Doktorin der Musiktheaterwissenschaft (Dr. phil.). rodicavica.com

Steven Scheschareg

Der österreichisch-amerikanische Bariton Steven Scheschareg wurde in New York als Kind österreichischer Eltern geboren und wuchs auf beiden Kontinenten auf. Schon sehr früh sammelte er erste Bühnenerfahrungen in Broadway-Musicals. Danach studierte er Gesang (mit Jan DeGaetani, Thomas Hampson und Walter Berry), Dirigieren, Schauspiel und Geschichte an der Juilliard School, der Eastman School of Music in New York und der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

Steven Scheschareg debütierte an der Bayerischen Staatsoper München in der Partie des Leutnant Redburn in Brittens Billy Budd. Nach seinen ersten erfolgreichen Engagements am Linzer Landestheater und der Neuen Oper Wien übernahm er im klassischen Bariton Partien wie Escamillo in Carmen, Marcello in La Boheme, den Vater in Hänsel und Gretel, Don Pizarro in Fidelio und Mozartpartien wie Figaro, Guglielmo und Don Giovanni. scheschareg.com

Die nächsten Piaristenkonzerte finden bereits im Frühherbst statt:

  • Concentus Musicus Wien: Barocke Meisterwerke aus Österreich mit dem Concentus Musicus Wien gibt es am September 2026 zu hören.
  • Julian Rachlin: Der Stargeiger interpretiert mit seinem Ensemble am Oktober 2026 Franz Schuberts Forellenquintett und Johannes Brahms` Klavierquintett.

Beginn der Piaristenkonzerte in der Piaristenbasilika am Jodok-Fink-Platz in 1080 Wien ist jeweils um 19:30 Uhr, Einlass und Abendkassa ab 18:30 Uhr. Freie Sitzplatzwahl, beschränktes Kontingent.

Karten zu € 36.-/26.- sind auf https://kupfticket.com/shops/piaristenkonzerte erhältlich sowie im Bezirksmuseum Josefstadt (zu den Öffnungszeiten) und bis Ende Juni am Calasanzstand der Pfarre Maria Treu vor der Piaristenkirche (Erfrischungen zugunsten von Pfarrprojekten). Die Piaristenkonzerte sind Partner von „Hunger auf Kunst und Kultur“.

Wien, 18.08.2026: „Es ist uns eine große Ehre, den berühmten Concentus Musicus bei uns zu Gast zu haben“, freut sich Intendant Georg Wolf auf das Konzert am 9. September. Das Originalklang-Ensemble, 1953 von Nikolaus und Alice Harnoncourt gegründet, hat sich ganz der historischen Aufführungspraxis Alter Musik jenseits des Schönklangs verschrieben. Mit seiner Intensität und unverwechselbaren musikalischen Sprache bringt es seit Jahrzehnten dem Publikum auf dem internationalen Konzertparkett die ursprüngliche Schönheit musikalischer Meisterwerke nahe.

In der Piaristenbasilika werden die Musiker:innen Werke von altösterreichischen Meistern des 17. Jahrhunderts aufführen – von Heinrich Ignaz von Biber, Johann Heinrich Schmelzer, Romanus Weichlein und Georg Muffat. Auf Originalinstrumenten, Streicher im Zusammenklang mit Trompete und Cembalo, erklingt als Herzstück des Abends auch der ‚Concentus Musicus Sacro Profanus‘, das namensgebende Werk des Pionierensembles. Dieses Konzert ist dem vor 10 Jahren verstorbenen Gründer Nikolaus Harnoncourt gewidmet. „Es handelt sich quasi um ein „Nach-Hause-kommen“. Wien Josefstadt ist ja der Geburtsort des Concentus Musicus“, so sein Enkel Maximilian Harnoncourt, Geschäftsführer des Ensembles. Das Bezirksmuseum Josefstadt zeigt dazu bis zum 20.1.2027 die Ausstellung „Die Harnoncourts und der Concentus Mvsicvs“: https://www.bezirksmuseum.at/museum/josefstadt/?ausstellungen

Beginn des Konzerts am 9.9. ist um 19:30 Uhr, Abendkassa und Einlass ab 18:30 Uhr. Freie Sitzplatzwahl.
Im Vorverkauf sind Tickets zu € 36.-/26.- auf https://kupfticket.com/shops/piaristenkonzerte erhältlich.

Vorschau: Am 16.10. 2026 gastiert Stargeiger Julian Rachlin mit seinem Ensemble in der Piaristenbasilika.

Fotos Concentus Musicus: ConcentusMusicus.at – Presse Download

Die Piaristenkirche
Die Piaristenbasilika Maria Treu am Jodok-Fink-Platz in 1080 Wien zählt zu den bedeutendsten barocken Kirchenbauten Österreichs. Nach einem Entwurf von Johann Lucas Hildebrandt wurde sie zwischen 1716 und 1756 errichtet und mit Fresken von Franz Anton Maulbertsch ausgestaltet. In den rechts und links anschließenden Gebäuden befinden sich das Kloster der Piaristen, Kindergarten und Volksschule Maria Treu und das (öffentliche) Piaristengymnasium BG8. In der Mitte des Platzes steht eine Pestsäule aus 1713.

Am 16. Mai von 11:00 bis 15:00 Uhr findet der diesjährige Tag der offenen Tür beim Piaristenorden statt – heuer in der Niederlassung St. Thekla in 1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 82. Jede:r ist willkommen.

Wien, 28. April 2026: Beim Open House Day können die Besucher:innen die fast ausschließlich jungen Patres aus vier Kontinenten, das Kloster und die Piaristenvolksschule St. Thekla sowie das spezielle Charisma des Ordens als Schulorden kennenlernen. Nach einer Einführung, einem kurzen Gebet mit Musik der jungen afrikanischen Piaristen und einer Hausführung durch Klausur und Schule gibt es beim „Meet&Eat“ Gelegenheit zu Stärkung und Austausch am internationalen Buffet. Jede:r Interessierte ist willkommen. Um Anmeldung bis 10. Mai unter p.ratheesh@piaristen.at wird gebeten.

Die Piaristen
Der spanische Heilige Josef Calasanz gründete 1597 in Rom die erste öffentliche Volksschule Europas, nachdem er das Elend und die Perspektivlosigkeit armer Kinder gesehen hatte. Im Zentrum seiner ganzheitlichen Erziehung stehen die Achtung vor der Persönlichkeit und den Talenten jedes Kindes. 1617 gründete er den Piaristenorden, dessen Mitglieder zusätzlich zu den drei Ordensgelübden ein viertes Gelübde ablegen: die Hingabe an die Erziehung der Jugend. Heute wirken rund 1400 Ordensmänner, gemeinsam mit unzähligen Laien, in Piaristenschulen, Kindergärten, Universitäten und Pfarren in 45 Ländern der Welt.

In Österreich gibt es seit 1657 eine Niederlassung in Horn, seit 1697 zwei in Wien und seit 1776 auch eine in Krems. 14 Patres aus verschiedenen Ländern leben und wirken zur Zeit an diesen vier Standorten der österreichischen Ordensprovinz. In Maria Treu in 1080 Wien und in St. Thekla in 1040 Wien sind die Piaristen neben den pfarrlichen Aufgaben Träger eines privaten Kindergartens, zweier Volksschulen mit Hort und dreier Kindergruppen mit vorschulischem Schwerpunkt für insgesamt rund 700 Kinder. In Horn und Krems sind sie in der Pfarrseelsorge und in Krems auch in der Leitung der Student:innenseelsorge engagiert.

Das spätgotische Gewölbe der Piaristenkirche Krems wird in den nächsten Monaten von Fachleuten befundet und anschließend saniert. Die Kirche bleibt in diesem Zeitraum geschlossen. Anlass war die Auffindung eines Steinteils aus einer Gewölberippe auf der Orgelempore Ende Jänner. Der Seelsorgebetrieb der Piaristen ist nicht beeinträchtigt, die Messen finden weiterhin in der Kapelle der Piaristen statt. 

Wien, 04.03.2026: Die Leitung der Piaristen Ordensprovinz Österreich hatte nach Auffinden eines Steinteils einer Gewölberippe umgehend eine genaue Untersuchung des betroffenen und angrenzenden Gewölbes veranlasst. Im Bereich der Orgelempore wurde deshalb ein Gerüst aufgestellt. Die Orgel und auch die Bilder in diesem Bereich werden zusätzlich gegen Verschmutzung gesichert. In den nächsten sechs bis acht Wochen werden Befundungen und Vermessungsarbeiten durch fachkundige Personen unter Einbindung des Bundesdenkmalamts vorgenommen. Im Anschluss daran werden die erforderlichen Sanierungsarbeiten ausgeschrieben und nach Sicherstellung der Finanzierung beauftragt. Aus heutiger Sicht soll die Sanierung bis Anfang September nach Möglichkeit abschlossen sein. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Kirche nicht öffentlich zugänglich.

Die Gottesdienste (Sonntag 11 Uhr und Mittwoch 18 Uhr), die in der kalten Jahreszeit in der Piaristenkapelle stattfinden, werden bis zum Ende der Sanierung weiterhin dort gefeiert. Der Zugang zur Kapelle ist über den Sakristei-Eingang auf dem IMC Parkplatz, dann durch die Sakristei zur Stiege in den 1. Stock.

Die 2024 begonnene Konzertreihe der Piaristenkonzerte in der Piaristenbasilika Maria Treu in Wien Josefstadt wird in der kommenden Saison mit drei musikalischen Highlights fortgesetzt. Nach dem Junitermin – Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms mit der Camerata Medica Wien – folgen im Herbst zwei Termine mit weltberühmten Musiker:innen: dem Concentus Musicus Wien (Barockkonzert am 9. September 2026) und Julian Rachlin mit Ensemble (Franz Schuberts Forellenquintett u.a. Kammermusik am 16. Oktober 2026). Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr, Karten (je € 36.-/26.-) für alle drei Konzerte sind bereits auf kupfticket.com erhältlich. 

Wien, 18.12.2025: „Wir freuen uns sehr, dass die Piaristenkonzerte so großen Anklang finden, und wir unseren Besucher:innen im nächsten Jahr drei weitere erstklassige Konzerte bieten können“, freut sich Intendant Georg Wolf über den Erfolg der Konzertreihe. „Julian Rachlin hat schon einmal in der Piaristenkirche gespielt – ein großartiges Erlebnis! Und dass wir den Concentus Musicus gewinnen konnten, ist uns ebenfalls eine besondere Ehre.“

Brahms´ Deutsches Requiem am 19. Juni
Bei ihrem dritten Konzert in der Piaristenbasilika wird die Camerata Medica Wien im kommenden Juni, gemeinsam mit den beiden Chören „Allegro Vivace“ und „Seestimmen“ sowie mit Rodica Vica (Sopran) und Steven Scheschareg (Bariton) in den Soloparts „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms zur Aufführung bringen. Die rund 60 Musiker:innen des gemeinnützigen Orchestervereins Camerata Medica Wien, vorwiegend in medizinischen und pharmazeutischen Berufen tätig und großteils musikalische Profis, haben bereits zwei Mal unter Nicolas Radulescu bei den Piaristen konzertiert. Ihre Interpretation von Bruckners Symphonie Nr. 4 bildete im Juni 2024 den Auftakt der Piaristenkonzerte, im März 2025 spielten sie in einer restlos ausverkauften Vorstellung Mozarts Requiem. https://kupfticket.com/events/piaristenkonzert-brahms-requiem

Concentus Musicus Wien am 9. September
Das Originalklang-Ensemble Concentus Musicus Wien, 1953 von Nikolaus und Alice Harnoncourt gegründet, hat sich ganz der historischen Aufführungspraxis Alter Musik jenseits des Schönklangs verschrieben. Mit seiner Intensität und unverwechselbaren musikalischen Sprache bringt es seit Jahrzehnten dem Publikum auf dem internationalen Konzertparkett die ursprüngliche Schönheit musikalischer Meisterwerke nahe. In der Piaristenbasilika werden die Musiker:innen im September 2026 unter der Leitung von Stefan Gottfried Musik von Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Heinrich Schmelzer, Romanus Weichlein und Georg Muffat aufführen. https://kupfticket.com/events/piaristenkonzert-concentus-musicus-wien

Rachlin am 16. Oktober
Nur fünf Wochen später gastiert der weltberühmte österreichische Violinist Julian Rachlin in der Piaristenbasilika. Gemeinsam mit seiner Frau Sarah McElravy (Viola), Michael Bladerer (Violoncello), Maximilian Kromer (Klavier) und Kontrabass werden die Musiker:innen am 16. Oktober u.a. Franz Schuberts Forellenquintett spielen. Als weltweit gefeiertes Wunderkind debütierte Rachlin 1988 mit 14 Jahren als Solist bei den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti. Seither tritt er weltweit als Sologeiger mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten auf, unterrichtet, dirigiert und leitet Musikfestivals. Er spielt auf der 1704 erbauten „ex-Liebig“ Stradivari, zur Verfügung gestellt von der Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung. https://kupfticket.com/events/piaristenkonzert-julian-rachlin

Kurzinfo:

Fr 19.6. 2026, 19:30 Uhr – Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem
Camerata Medica Wien
Allegro Vivace und Seestimmen Chöre
Steven Scheschareg, Bariton
Rodica Vica, Sopran

Mi 9.9. 2026, 19:30 Uhr – Barockmusik von Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Heinrich Schmelzer, Romanus Weichlein und Georg Muffat
Concentus Musicus Wien
Stefan Gottfried, Dirigent

Fr 16.10. 2026, 19:30 Uhr – Franz Schubert: Forellenquintett u.a. Kammermusikwerke
Julian Rachlin, Violine
Sarah McElravy, Viola
Michael Bladerer, Violoncello
Maximilian Kromer, Klavier
NN, Kontrabass

Die Piaristenkirche
Die Piaristenbasilika Maria Treu am Jodok-Fink-Platz in 1080 Wien zählt zu den bedeutendsten barocken Kirchenbauten Österreichs. Nach einem Entwurf von Johann Lucas Hildebrandt wurde sie zwischen 1716 und 1756 errichtet und mit Fresken von Franz Anton Maulbertsch ausgestaltet. In den rechts und links anschließenden Gebäuden befinden sich das Kloster der Piaristen, Kindergarten und Volksschule Maria Treu und das (öffentliche) Piaristengymnasium BG8. In der Mitte des Platzes steht eine Pestsäule aus 1713.

Piaristen
Der weltweit tätige Männerorden der Piaristen wurde 1617 vom Heiligen Josef Calasanz gegründet und setzt sich vor allem für die Bildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein. In Österreich gibt es seit 1657 eine Niederlassung in Horn, seit 1697 in Wien – Maria Treu (8. Bezirk) und St. Thekla (4. Bezirk) – und seit 1776 auch in Krems. In Wien sind die Piaristen Träger eines privaten Kindergartens, dreier Kindergruppen und zweier Volksschulen mit Hort für insgesamt rund 700 Kinder, in Krems sind sie mit der Studierendenpastoral beauftragt.

In der Piaristenbasilika Maria Treu findet am 24. Oktober 2025 ein besonderes Konzert zum 200. Todestag von Antonio Salieri statt. Der PiaristenChor unter François-Pierre Descamps präsentiert gemeinsam mit Orchester und Solist:innen selten gespielte Stücke Salieris, seines Mentors Florian Leopold Gassmann und seiner Schüler Franz Schubert, Franz Xaver Süßmayr und Benedikt Randhartinger. Die zu hörenden Werke des Konzerts „Antonio Salieri – Der Meister und seine Schüler“ werden exklusiv nach Manuskripten aus dem Musikarchiv der Piaristenkirche, dem Bestand der Wiener Hofmusikkapelle und dem Stift Kremsmünster aufgeführt. 

Wien, 15.10.2025:  Für das Jubiläumskonzert im Salieri-Jahr konnte der Leiter des PiaristenChors, François-Pierre Descamps, namhafte Solist:innen gewinnen: Marelize Gerber (Sopran), Nina Edelmann (Alt), Kirlianit Cortes (Tenor) und Gebhard Heegmann (Bass). Bei der Auswahl der Stücke wird nicht nur Salieri und seinen Schülern, sondern auch seinem Mentor, F. L. Gassmann, Respekt gezollt. Er hatte 1766 in Venedig das Talent des Waisenknaben Antonio Salieri erkannt und ihn nach Wien gebracht. Durch seine Förderung legte er den Grundstein für Salieris spätere Karriere als Hofkapellmeister und Lehrer großer Komponisten wie Beethoven und Schubert.

Prof. Dr. Otto Biba wird das Konzert am 24.10. moderieren und dabei mit dem Publikum noch unveröffentlichte Forschungsergebnisse zu Antonio Salieri teilen.

Salieri und die Piaristen
Die Wahl des Konzertortes ist ebenfalls ganz bewusst getroffen. Die Piaristenbasilika Maria Treu am Jodok-Fink-Platz in Wien Josefstadt war stets ein Zentrum der Kirchenmusik in Wien. Sowohl Salieri als auch Gassmann wohnten eine Zeitlang im Pfarrgebiet der Piaristenkirche, und Salieri zählte wie sein Freund Mozart zu den vielen namhaften Komponisten, die zu Patres des Piaristenordens in persönlichem Kontakt standen. Franz Schubert war Piaristenschüler und durfte Kompositionsunterricht bei Salieri nehmen.   

Spannendes zu Antonio Salieri in der Josefstadt und seinen Beziehungen zu den Piaristen kann man auch am 17. Oktober um 19.00 Uhr im Bezirksmuseum Josefstadt (1080, Schmidgasse 18) bei einem Vortrag von Otto Biba und einer Lesung von Franz Robert Wagner erfahren: „Antonio Salieri, aus der Josefstadt in die weite musikalische Welt“.

Von 17. bis 19. September 2025 fand das jährliche Treffen der Leiter der Piaristenprovinzen Europas statt, heuer erstmals in Wien. Österreichs Provinzial P. Zsolt Labancz SP empfing den neuen Pater General des Ordens, P. Carles Gil i Saguer SP, den neuen Generalassistenten für Europa, P. Jacek Tomasz Wolan SP sowie die Leiter der Provinzen Ungarn, Slowakei, Polen, Italien, und der spanischen Ordensprovinzen Betanien, Emaus und Katalonien in der österreichischen Ordenszentrale Maria Treu in Wien. 

Wien, 24. 9.2025: Beim jährlichen Treffen pflegen die Provinzleiter regen Austausch über die Arbeit des Schulordens der Piaristen in den einzelnen Ländern und vertiefen die internationale Kooperation der Bildungseinrichtungen, aber auch der Jugendarbeit und der Ausbildung des Ordensnachwuchses. Das Treffen in Wien war eine Fortsetzung der Europatage in Barcelona im vergangenen Februar, bei dem hunderte delegierte Laien und Piaristen aus den europäischen Provinzen sich unter dem Motto „Horizonte der Hoffnung“ über Antworten auf die aktuellen Herausforderungen im Bildungswesen austauschten. Aufgrund ihres vierten Gelübdes, sich für die Erziehung der Kinder und Jugendlichen einzusetzen, sind Piaristen nicht nur Priester und Ordensmänner, sondern stets auch Pädagogen.

Neubesetzungen

Carles Gil i Saguer, bisheriger Generalassistent für Europa, war nach der Bischofsweihe seines Vorgängers, P. Pedro Aguado SP, im vergangenen Juni zum Pater General des Ordens ernannt worden. Dieses Amt übt er bis zum nächsten Generalkapitel 2027 aus. Pater Carles wurde 1975 in Barcelona, Spanien, geboren. Er war neben seiner Tätigkeit als Lehrer auch Provinzassistent in Katalonien und Westafrika, insbesondere im senegalesischen Dakar. Weitere Aufgaben im Orden waren: Koordinator des Wirtschaftssekretariats, des Ordensentwicklungs-Programms „Pious Schools Going Forth“ und der Alumni-Gruppe. P. Carles war Generalökonom des Ordens und seit 2021 Generalassistent für Europa.

In dieser Aufgabe folgte ihm im Juni P. Jacek Tomasz Wolan nach. Der 43-jährige Pole war davor Provinzassistent in seiner Heimat, unterrichtet an Piaristenschulen und ist besonders in der Jugendarbeit und im Kinderschutz engagiert.

Gemeinsame Mission

Bei den Beratungen in Wien ging es um die Stärkung des europäischen Netzwerks, die piaristische Identität, um Fragen von Jugend- und Berufungspastoral, Inklusivität und der Arbeit an der Peripherie sowie um die Stärkung der Laienmitarbeiter:innen in piaristischen Bildungseinrichtungen. Im Interview betonte P. Carles die Bedeutung von Laien, die sich mit der Aufgabe der Piaristen identifizieren: „Ohne Menschen können wir nichts tun. Wir brauchen qualifizierte, kompetente und engagierte Menschen. Sie sind der Schlüssel, der alles verändert.“ In einigen Provinzen sehe man, dass viele der qualifizierten Laienmitarbeiter:innen aus der piaristischen Jugendarbeit kommen, was deren Bedeutung unterstreiche.

Berufungen
Angesprochen auf die Berufungsarbeit der Piaristen in Europa erzählte von den großen pastoralen Unterschieden der einzelnen Kontinente: „Im Senegal haben wir an einem Wochenende 5000 Hostien in den Sonntagsmessen verteilt, in einer einzigen Pfarre. In einer normalen Messe hatten wir 800 Menschen, bei der Kindermesse jeden Sonntag 1000. Auf den Philippinen haben wir 12 Messen an einem Sonntag. Aber der spirituelle Durst ist auch in Europa da. Die Jugendlichen sind durstig nach einer guten Antwort.“

Er berichtete von Hoffnungszeichen aus Frankreich, Spanien, Italien und der Slowakei, wo es wieder Berufungen, Ordenseintritte und Priesterweihen gäbe. Neben der Bildungsarbeit und Seelsorge gehe es zunehmend um die Schaffung einer piaristischen Gemeinschaft von Ordensleuten und Familien, eines spirituellen Ökosystems, in dem Berufungen wachsen können. Das ordenseigene weltweite Jugendprogramm „Calasanz-Bewegung“ leiste dazu einen wichtigen Beitrag. Einzelne Provinzen setzen auch auf junge Erwachsene, die bereits berufstätig sind, und auf eigene Exerzitienhäuser. „Leute klopfen an unsere Tür und möchten bei uns mitleben, nicht weil sie eine Berufung verspüren, sondern weil sie uns kennenzulernen möchten.“ Das sei für den Schulorden ein neues spannendes Betätigungsfeld.

Hoffnung für Europa

Einen eigenen Plan für die Entwicklung der europäischen Provinzen gebe es nicht, so P. Carles. „Wir haben einen akkordierten Fahrplan für die Welt, dessen Programm und Zielen wir hier im Rhythmus Europas folgen.“ Für ihn sei „Hoffnung“ das Schlüsselwort für Europa. Dazu müsse man als Orden bedeutungsvoll für die Menschen sein und daran glauben, dass ein Morgen möglich ist, und seine Berufung mit Freude leben. Die Piaristen hätten seit 400 Jahren mit ihrer Arbeit Chancen und Lebensbedingungen für Kinder und ihre Familien auf der ganzen Welt verbessert, etwa durch Nahrung, Gesundheitsangebote, umfassende Bildung oder Stipendien. „Wenn wir alle – Pädagog:innen, Familien, Piaristen, Laien, Ordensleute – erkennen, dass unser Leben unserer tiefsten Berufung entspricht, dann ist das eine Quelle großer Freude.“

Das ganze Interview können Sie HIER nachlesen.

Piaristen

Der weltweit tätige Männerorden der Piaristen wurde 1617 vom Heiligen Josef Calasanz gegründet und setzt sich vor allem für die Bildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein. In Österreich gibt es seit 1657 eine Niederlassung in Horn, seit 1697 in Wien – Maria Treu (1080) und St. Thekla (1040) – und seit 1776 auch in Krems. In Wien sind die Piaristen Träger eines privaten Kindergartens, dreier Kindergruppen und zweier Volksschulen mit Hort für insgesamt rund 700 Kinder.

Fotos:

Gruppenbild: 1.Reihe v. l.: P. Jacek Tomasz Wolan SP (Generalassistent f. Europa), P. Sergio Sereni SP (Provinzleiter Italien), P. Carles Gil i Saguer SP (Generaloberer), P. Zsolt Labancz SP (Provinzleiter Österreich). 2. Reihe v.l.: P. Viktor Zsódi SP (Provinzleiter Ungarn), P. Mateusz M. Pindelski SP (Provinzleiter Polen), P. Stanislav Budják SP (Provinzleiter Slowakei), P. J. Ivan Ruiz Cortizo SP (Provinzleiter Betania, Spanien), P. Jesús Elizari Díez SP (Provinzleiter Emaus, Spanien), Stefano Locatelli SP (Piarist, Übersetzer), P. Jordi Vilá Font SP (Provinzleiter Katalonien, Spanien).

Foto 1: von links: P. Zsolt Labancz SP (Provinzleiter Österreich). P. Carles Gil i Saguer SP (Generaloberer)

Foto 2: P. Carles Gil i Saguer SP (Generaloberer)

Gleich drei Konzerte gibt es im September und Oktober im Rahmen der Konzertreihe des Piaristenkollegiums Maria Treu zu genießen. Am 9. September spielt das Trio Wienerwald Streichtrios von Beethoven, Mozart und Kodály, am 9. Oktober gastieren Veronica Kröner und ihre Amici Musici mit Barockwerken von Corelli, Salieri, Händel, Vivaldi und Bach, und am 24. Oktober präsentiert der PiaristenChor samt Projektorchester und Solist:innen ein großes Salieri-Jubiläumskonzert mit selten gespielten Werken des Meisters und seiner Schüler. Tickets sind über kupfticket.com erhältlich.

Wien, 2. September 2025: Im barocken Ambiente der Piaristenbasilika Maria Treu (Jodok-Fink-Platz, 1080 Wien) mit ihrer großartigen Kuppel-Akustik wartet ein musikalischer Herbst auf das Klassikpublikum.

Dienstag, 9. September 2025, 19:30 Uhr: Das Trio Wienerwald mit Ildiko Tarmann (Violine), Simon Schellnegger (Viola) und Karin Hopferwieser (Cello) eröffnet mit einem Streichtrio-Kammerkonzert den Konzertherbst. Näheres zu den Künstler:innen hier.

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart – Divertimento KV563    
Ludwig van Beethoven – Trio in C-Dur, Opus 9 No. 3
Zoltán Kodály – Intermezzo

Tickets hier.

Donnerstag, 9. Oktober 2025, 19:30 Uhr: Das junge Ensemble Amici Musici unter der Leitung von Veronica Kröner spielt Barockwerke für Streicher und Basso continuo. Leiterin Veronica Kröner bringt ihre langjährige Erfahrung aus dem Concentus Musicus Wien, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem RSO Wien und aus ihrer Unterrichtstätigkeit in Graz, Salzburg und Eisenstadt in die Arbeit mit den jungen Profimusiker:innen ein.

Programm:
J.S. Bach – BWV 1043 Violinkonzert in d-Moll
Corelli – Concerto grosso op. 6/4 in D-Dur
G.F. Händel – Concerto grosso op. 6/10 in d-Moll
Salieri – Fuge für Streichquartett G-Dur
Vivaldi – Concerto L´Estro Armonico op. 3/12 d-Moll

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Freitag, 24. Oktober 2025, 19:30 Uhr: Antonio Salieri steht anlässlich seines 200. Todestags im Zentrum dieses besonderen Konzerts in der barocken Piaristenbasilika Maria Treu. Der PiaristenChor bringt gemeinsam mit einem Projektorchester und Solist:innen wunderbare, selten gehörte Werke von Salieri, seinen Schülern (F. Schubert, B. Randhartinger, F.X. Süßmayr) und seinem Mentor, F.L. Gassmann, dar. Dieser erkannte 1766 in Venedig das Talent des Waisenknaben Antonio und brachte ihn nach Wien in die Josefstadt. Damit legte er die Basis für Salieris beeindruckende Karriere, die ihn später zum Hofkapellmeister und Lehrer von Größen wie Beethoven und Schubert machte.
Solist:innen: Marelize Gerber (Sopran), Nina Edelmann (Alt), Kirlianit Cortes (Tenor), Gebhard Heegmann (Bass)

Leitung: François-Pierre Descamps
Moderation: Otto Biba

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Die Piaristenkirche
Die Piaristenbasilika Maria Treu zählt zu den bedeutendsten barocken Kirchenbauten Österreichs. Sie war stets ein Zentrum der Wiener Kirchenmusik und im 19. Jahrhundert die erste katholische Kirche Wiens, in der Orgelkonzerte stattfanden. Nach einem Entwurf von Johann Lucas Hildebrandt wurde sie zwischen 1716 und 1756 errichtet und mit Fresken von Franz Anton Maulbertsch ausgestaltet.